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      <title>Krankheitsbewältigung by Ernst Hany</title>
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      <description>Wie soll man mit Tante Tina umgehen?</description>
      <language>en-us</language>
      <pubDate>2021-12-14 20:21:13 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>ernst_hany</author>
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         <description><![CDATA[]]></description>
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         <pubDate>2021-12-14 20:21:13 UTC</pubDate>
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         <title>Das Problem</title>
         <author>ernst_hany</author>
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         <description><![CDATA[<div>Tante Tina hat eine Brustkrebsdiagnose erhalten. Sie scheint sich darüber keine Gedanken zu machen, bezeichnet ihren Arzt als unfähig und glaubt schlichtweg der Diagnose nicht. Stattdessen liest sie auf Facebook Erfahrungsberichte über Fehldiagnosen. Ihre Nichte Sophia befürchtet, dass ihre Tante völlig zusammenbrechen würde, wenn sie sich der Diagnose ehrlich stellen würde.  <br><br>Geben Sie Sophia einen Rat, wie sie mit ihrer Tante umgehen sollte.</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-12-14 20:21:13 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>leoniegoetz3</author>
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         <description><![CDATA[<div>Zunächst kann die Nichte ihrer Tante klarmachen, dass es sich lohnt, sich der Ärztin gegenüber kooperativ zu zeigen, da dies potentiell den Verlauf des Krebses positiv beeinflussen kann. Die Ärztin kann dann auch weiter beraten und auch problemorientierte Strategien entwickeln und gleichzeitig das Bewusstsein für die Folgen der Krankheit schärfen. Dies soll positiv mit adaptiven Ergebnissen in Verbindung stehen (Hagger et al., 2017). Auch Folgen der Nichtbehandlung oder fehlenden Kooperation können durch die Ärztin verdeutlicht werden. Diese Aufgaben sehe ich allerdings nicht bei der Nichte, sondern bei der behandelnden Ärztin mit der entsprechenden Expertise.<br><br></div><div>Die Nichte kann allerdings soziale Unterstützung aktivieren, indem sie andere Familienmitglieder bzw. Personen, die ihrer Tante nahe stehen mit einbezieht. Auch wenn eher personale Ressourcen das Krankheitsverhalten beeinflussen, können soziale Ressourcen personale Ressourcendefizite kompensieren (Schröder, 1997)<br><br></div><div>Möglicherweise befindet sich die Tante auch in der ersten Stufe des Bewältigungsprozesses nach Kübler-Ross (1969); in der Verleugnung der Krankheit. Folgen würden hier Wut und Ärger, Verhandlung, Niedergeschlagenheit und schließlich Akzeptanz. Es kann also auch sein, dass die Tante noch am Anfang ihres Prozesses ist und die Akzeptanz und entsprechendes förderndes Verhalten noch Zeit brauchen.<br><br></div><div>Weiterhin ist auch wichtig sich zu vergegenwärtigen, dass mit der Akzeptanz der Diagnose auch die Emotionen herausgefordert werden. Hier kann die Nichte versuchen eine emotionale Unterstützung zu leisten.<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2021-12-16 20:38:29 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author></author>
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         <description><![CDATA[<div>Auch wenn Brustkrebs eine nicht geringe Rate an falsch-positiven Diagnosen aufweist, ist in Anbetracht der Schwere der Krankheit meiner Meinung nach eine anfängliche Akzeptanz nicht unwichtig. Sollte sich später doch noch die Diagnose als falsch herausstellen, umso besser! Sophia könnte ihre Tante dazu anregen, mehr Ärztinnen oder andere SpezialistInnen aufzusuchen, damit die Diagnose weiter bestätigt wird (oder sich der Irrtum aufdecken kann). Dies könnte Tia dabei helfen, zu realisieren, dass die Diagnose der Wahrheit entspricht. Facebook ist offensichtlich kein wissenschaftliches medizinisches Medium, und Sophia könnte Tia andere Medien zur Verfügung stellen, die sie über die Erkrankung aufklären können. Wie Leonie bereits angesprochen hat, kann Tia sich auch noch in der Leugnungsphase befinden. Wenn Sophia befürchtet, dass ihre Tante unter Akzeptanz zusammenbrechen würde, helfen soziale Faktoren wie eine familiäre Unterstützung. Außerdem ist relevant, wie sehr Tia von den ÄrztInnen aufgeklärt wird. Wenn ihr Brustkrebs positive Aussichten hat, könnte sie von einer umfangreichen Aufklärung profitieren, andererseits nutzt ein solcher problemorientierter Ansatz wenig, wenn ihr keine guten Chancen prognostiziert werden. (Zoe Gless) </div>]]></description>
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         <pubDate>2021-12-18 14:20:17 UTC</pubDate>
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         <title></title>
         <author>svenjakorber</author>
         <link>https://padlet.com/ernst_hany/krabew4/wish/1960728702</link>
         <description><![CDATA[<div>Ich kann mich meinen Vorrednerinnen nur anschließen. Auch mein erster Gedanke war, dass die Tante sich ggf. noch in einem Abwehrzustand befindet und die Diagnose noch nicht annehmen kann. Wichtig wäre es, dass die Nichte sich dann auch darauf einstellt, dass weitere Phasen folgen, bevor die Krankheit akzeptiert wird (Kübler-Ross, 1969). Diese sollte sie als nicht außergewöhnlich wahrnehmen.&nbsp;<br>Wie Leonie erwähnte hätte ich ebenfalls vorgeschlagen, der Tante zu zeigen, dass sie durch ihr soziales Umfeld unterstützt. Dementsprechend sollte das soziale Umfeld über die verschiedenen Phasen der Krankheitsbewältigung aufgeklärt werden, sodass sie gut auf die einzelnen Entwicklungen sich reagieren können.&nbsp;<br><br>Eine Theorie, warum die Tante die Diagnose auch nicht annehmen könnte, wäre, weil es zwischen ihr und dem behandelnden Fachpersonal kein common-ground gibt. Es scheint fast so, dass sie sich alternative Informationsquellen bedient und ihre interne Kontrollüberzeugung ihr den Eindruck vermittelt, sie bräuche den Arzt/die Ärztin nicht (Schröder, 1997). Es liegt eher in der Pflicht des Arzts oder der Ärztin, dafür zu sorgen, dass Patient:innen diese als vertrauensvolle Quelle betrachten, da dies die Compliance födert (s. "soziale Externalität", Schröder, 1997). Allerdings kann ich mir vorstellen, dass das soziale Umfeld in der Bewertung der Informationsquellen auch unterstützend wirkt. So könnte Sophia ggf. vorsichtig versuchen, alternative Informationsquellen zu nennen. Dies ist aber auch mit Vorsicht zu betrachten. Je nachdem, wie wenig die Tante der Schulmedizin vertraut, kann die Nichte auch so ihre Beziehung zu ihrer Tante riskieren. Ggf. müsste sich die Nichte da vielleicht auch mit dem restlichen Teil der Familie absprechen.<br><br>Abschließend würde ich noch vorschlagen, dass sich Sophia auch über mögliche ANsprechpartner:innen informiert. Primär leidet natürlich die kranke Person, aber eine solche Krankheit zu begleiten (besonders für den Fall, dass sich Nichte und Tante nah stehen sollten), ist eine Herausforderung. Sollte die Nichte auch noch frustriert und hilflos sein, wenn die Tante dauerhaft ihre Erkrankung leugnet, kann sich auf ihre eigene mentale Gesundheit auswirken. Besonders, wenn man kein Hintergrundwissen dazu hat, was in dem Körper der kranken Person passiert, kann das an die Überforderung grenzen. Daher würde ich als Prävention ihr vorschlagen, sich irgendwo anzubinden, wo sie selbst fragen stellen kann, Dampf ablassen oder sich wichtige Tipps geben kann. Manchmal reicht ja bereits der Austausch mit Menschen in ähnlichen Positionen. (Svenja Korber)</div>]]></description>
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         <pubDate>2021-12-22 15:31:17 UTC</pubDate>
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