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      <title>KONYA STADTEINFUHRUNG by Şerife Yılmaz</title>
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      <description>ŞEHİR TANITIMI</description>
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      <pubDate>2018-02-09 15:21:16 UTC</pubDate>
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         <title>KONYA</title>
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         <description><![CDATA[<div>Konya ist eine Stadt, die im Laufe ihrer Geschichte Wiege zahlreicher Zivilisationen war. Zudem ist sie eines der wenigen Zentren dieser Welt, die es verstehen, ihr historisches Erbe und ihren kulturellen Bestand mit der Gegenwart in Einklang zu bringen.</div><div>Für viele Gesellschaften, Völker und Zivilisationen bildete Konya das Zentrum ihres Daseins; angefangen mit Çatalhöyük, das gemeinhin als der erste Ort der Sesshaftwerdung gilt, bis hin zu den Hethitern, von den Phrygern zu den Kimmerern, den Lydern, den Persern, den Griechen, Alexander dem Großen, den Römern, den Seldschuken, den Osmanen bis hin zu der heutigen Republik.</div><div>Konya ist ein Ozean, der die Ströme der Weisheit, die Maulana Dschalal ad-Din Rumis, Şems-i Tebrizis, Sadreddin Konevis, Hodscha Nasreddins und viele andere miteinander vereint.</div><div>Eine friedvolle Stadt, die die Toleranz in die Herzen eines jeden Menschen sät. Ein Knotenpunkt für tausende von Menschen, die jährlich hierher kommen, um ihre Seelen eins werden zu lassen mit dem göttlichen Gleichgewicht. Ein Ort, an dem die Herzen zur inneren Ruhe finden.</div><div>Heute ist Konya eine der wichtigsten Städte Europas sowie der sich auf dem Weg in die Europäische Union befindenden Türkei.</div><div>Die Bewahrung unterschiedlichster Kulturen sowie die gewissenhafte Erhaltung des einzigartigen Erbes verschiedener Zivilisationen machen Konya nicht nur zu einem Exempel harmonischen Zusammenlebens, sondern ließen zudem ein Stadtbild entstehen, das geradezu an ein großes Freilichtmuseum erinnert.</div><div>Wir erwarten Sie zu dieser eindrucksvollen Stadt, in der Geschichte, Zivilisation und Kultur aufeinandertreffen</div>]]></description>
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         <pubDate>2018-02-22 04:46:05 UTC</pubDate>
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         <pubDate>2018-02-22 14:43:42 UTC</pubDate>
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         <title>Stadtbild</title>
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         <description><![CDATA[<div>Mevlânâ-Museum<br><br></div><div>Das Wahrzeichen der Stadt ist das Mausoleum von Mevlânâ Dschalal ad-Din Rumi, dem Begründer des Mevleviordens, heute ein Museum und Wallfahrtsort frommer Muslime und Anhänger des Sufismus. Daneben befinden sich in Konya bedeutende Baudenkmäler aus der Zeit der Seldschuken.<br><br></div><div>Der 2006 fertiggestellte Selçuklu Kulesi, der „Seldschukischer Turm“, benannt nach seiner Lage im Stadtteil Selçuklu, ist mit 163 Metern das höchste Gebäude in Zentralanatolien und das elfthöchste Hochhaus in der Türkei. Er hat 42 Stockwerke, die beiden oberen Stockwerke drehen sich um die eigene Achse.<figure class="attachment attachment--preview" data-trix-attachment="{&quot;contentType&quot;:&quot;image&quot;,&quot;height&quot;:337,&quot;url&quot;:&quot;http://www.habercurcuna.com/files/uploads/news/default/konya-sille-koyu-270-347d3cac2d0ca631fddb.jpg&quot;,&quot;width&quot;:600}" data-trix-content-type="image"><img src="http://www.habercurcuna.com/files/uploads/news/default/konya-sille-koyu-270-347d3cac2d0ca631fddb.jpg" width="600" height="337"><figcaption class="attachment__caption"></figcaption></figure><br><br></div>]]></description>
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         <title>Kultur</title>
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         <description><![CDATA[<div>Die Hacı-Veyiszade-Moschee gilt als besonders sehenswert. Zu den sehenswerten Museen gehört das Karatay-Museum, das Archäologiemuseum, das Ethnografische Museum und das Atatürk-Museum. Hinzu kommen die Sırçalı-Medrese, die İnce-Minare-Medrese, der Kubudabad-Palast und der Aladin-Hügel (Alahaddin Tepesi).<br><br></div><div>Einen hohen Bekanntheitsgrad genießen auch die heute noch in mehreren Gruppen organisierten tanzenden Derwische der Mevlevis, die mittlerweile zu einer touristischen Attraktion geworden sind. Seit 1954 darf der Mevlevi-Tanz Sema anlässlich des Jahrestages von Dschalal ad-Din Rumis Tod am 17. Dezember wieder in einer Sporthalle vollzogen werden, nachdem am 2. September 1925 Atatürk, der Gründer der Türkischen Republik, solche religiösen Aktivitäten durch Beschluss der Großen Nationalversammlung der Türkei hatte verbieten lassen.<br><br></div><div>Sille, ein Dorf 8 km nordwestlich vom Zentrum entfernt, ist mit seinen restaurierten Moscheen und Kirchen, Höhlenkirchen, Katakomben und traditionellen Häusern ein neuer Anlaufspunkt für Kultur- und Glaubensreisen in Konya.<br><br></div>]]></description>
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         <pubDate>2018-02-25 17:16:03 UTC</pubDate>
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         <pubDate>2018-02-25 17:16:37 UTC</pubDate>
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         <description><![CDATA[<div><strong>ÇATALHÖYÜK</strong></div><div>&nbsp;</div><div>Çatalhöyük befindet sich im Distrikt Çumra in Küçükköy und ist eine der weltweit bedeutendsten archäologischen Grabungsstätten. Seine Geschichte geht zurück bis 7000-8000 v.Chr. Viele wichtige Erkenntnisse hinsichtlich der ersten Ansiedlungen, der ersten Bauarchitektur, der ersten religiösen Bauten der Menschheit sowie Erkenntnisse über das soziale Leben früherer Zeiten wurden in Çatalhöyük gewonnen.</div><div>&nbsp;</div><div>Die im Jahre 1961 von James Mellaart begonnenen, 1963 jedoch unterbrochenen und 1996 von Prof. Ion Hodder wieder aufgenommenen Grabungsarbeiten haben viele wichtige Funde, unter anderem die berühmte Statue der Göttin Kybele, zutage gefördert, die allesamt im Archäologischen Museum der Stadt Konya ausgestellt sind. Die Grabungen werden nach wie vor fortgesetzt.</div><div>&nbsp;</div><div>&nbsp;</div><div><strong>KILISTRA</strong></div><div>&nbsp;</div><div>Kilistra ist eine antike Stadt, die sich in einem Dorf namens Gökyurt südwestlich von Konya befindet. Sie ist schon fast ein kleines Kappadokien. Selbst Apostel Paulus soll einst diesen auf der Königsstraße zwischen Konya und Yalvaç liegenden Ort besucht haben.</div><div>&nbsp;</div><div>Im Westen Kilistras befinden sich die Felsaushöhlungen, die Kirchen, die große Wasserzisterne und die Weinkeltereien (şırahane). Ebenfalls westlich des Dorfes findet man die Feenkamine (peri bacaları) sowie die Täler, deren überwältigende Schönheit unbedingt einen Blick wert ist.</div><div>&nbsp;</div><div>&nbsp;</div><div><strong>EFLATUNQUELLE (EFLATUN PINARI)</strong></div><div>&nbsp;</div><div>Eflatun Pınarı ist ein etwa 22 Kilometer von Beyşehir entfernt liegendes, im 12. Jahrhundert v.Chr. in der hethitischen Epoche erbautes heiliges Denkmal – nach Hatuscha das zweitwichtigste hethitische Denkmal überhaupt. Unmittelbar vor dem Denkmal erstreckt sich das 40 mal 30 Meter große heilige Wasserbecken. Dargestellt in diesem Monument sind unter anderem der Gott des Sturms, die Sonnengöttin, die Götter der Berge und die Quellgöttinnen. Dadurch, dass die Götter den Himmel tragen, stellen sie eine Verbindung zwischen Himmel und Erde her.</div><div>&nbsp;</div><div>&nbsp;</div><div><strong>FASILLAR-MONUMENT</strong></div><div>&nbsp;</div><div>Das Fasıllar-Monument befindet sich 18 Kilometer östlich von Beyşehir und ist eines der weltweit größten Felsdenkmäler. Es zeigt einen Haupt- und einen Nebengott sowie zwei Löwen. Ebenfalls in diesem Dorf sind die Ruinen der byzantinischen Stadt Misthia zu finden.</div><div>&nbsp;</div><div>&nbsp;</div><div><strong>İVRİZ FELSENRELIEF</strong></div><div>&nbsp;</div><div>İvriz liegt in dem zu Konya gehörenden Distrikt Ereğli. Das Relief, ein aus dem etwa 2000 v.Chr. gegründeten Tuhana-Königreich stammendes Werk, ist ein am Fuße der İvriz-Wasserquelle in die Felsen hineingearbeitetes Fruchtbarkeitsmonument von außerordentlicher Anmut. Mit seinen bezaubernden Schönheiten und zum Ausruhen einladenden Wasserquellen ist İvriz ein durchaus besuchenswerter Ort.</div><div>&nbsp;</div><div>&nbsp;</div><div><strong>KUBADABAT-PALAST</strong></div><div>&nbsp;</div><div>Im westlich von Beyşehir gelegenen Gölyaka ließ der berühmte seldschukische Sultan Alaaddin Keykubat den Kubadabat-Palast errichten. Als Architekt wurde Saadettin Köpek beauftragt. An den Wänden des Palasts sind die schönsten Exemplare der seldschukischen Fliesenkunst zu bewundern. Abgebildet sind ein Doppelkopfuhu (das seldschukische Wappen), männliche und weibliche Adler, Störche, Pfauen und einige andere Vogelarten. Die Grabungsarbeiten werden auch hier noch fortgesetzt. Die Funde sind im Karatay-Museum ausgestell</div>]]></description>
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         <pubDate>2018-02-27 10:25:07 UTC</pubDate>
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         <description><![CDATA[<div><strong>ALAADDIN-HÜGEL UND ALAADDIN–MOSCHEE</strong></div><div>&nbsp;</div><div>In der Geschichtsschreibung wird Alaaddin Keykubat stets gelobt. Er war ein gebildeter Wächter der Künste, ein scharfsinniger Feldherr und politischer Führer sowie ein begabter Künstler. Er war schließlich auch derjenige, der Denker und Gelehrte wie Maulana nach Konya einlud und sie dort empfang. Am ehesten in Verbindung gebracht wird sein Name jedoch mit dem berühmten Seldschuken-Palast, der nördlich des Alaaddin-Hügels steht. An diesen einst mit starken Mauern geschützten Palast erinnert heute nur noch ein einziger Wall. Die Alaaddin-Moschee aber, die sich ebenfalls auf diesem Hügel befindet, ist mit ihrer bezaubernden Schönheit nach wie vor präsent. Die Bauarbeiten zu dieser Moschee, die die größte und älteste Moschee aus der Seldschukenzeit in Konya ist, begannen gegen Ende der Herrschaft des seldschukischen Sultans Rükneddin Mesud I. Unter Kılıçarslan II. wurden sie fortgesetzt, und Sultan Alaaddin Keykubat schließlich beendete die Bauarbeiten und eröffnete die Moschee im Jahre 1221. Die Moschee ist nach islamischer Architektur gebaut. Überdacht ist sie mit Baumstämmen, die wiederum mit Stroh und Lehm abgedeckt wurden. Getragen wird sie von 41 Säulen, deren Marmor aus der byzantinischen und der klassischen Zeit stammt. Eines der eindrucksvollsten Objekte in der Moschee ist jedoch die Kanzel. Dieses aus Ebenholz bestehende Kunstwerk ist ein meisterhaftes Beispiel für seldschukische Holzbearbeitung. Es wurde 1115 angefertigt von Ahlatlı Mengum Berti.</div><div>&nbsp;</div><div>Vor der mit Keramikfliesen verzierten Gebetsnische befindet sich ein Bereich, über dem eine ebenfalls mit Fliesen geschmückte Kuppel steht. Sowohl an der Gebetsnische, als auch an den Kuppeln fehlen heute einige der Fliesen.</div><div>&nbsp;</div><div>Eflaki berichtet, dass nach der Errichtung dieser Moschee Maulana dort gepredigt habe. Zu Zeiten Kılıçarslans II. wurde neben der Moschee ein Mausoleum erbaut, in dem acht seldschukische Sultane begraben liegen, deren Gräber ebenfalls mit Keramikfliesen geschmückt sind.</div>]]></description>
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         <pubDate>2018-02-27 10:44:32 UTC</pubDate>
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         <description><![CDATA[<div><strong>İNCE MİNARE-MEDRESSE</strong></div><div> </div><div>Westlich der Alaaddin-Moschee befindet sich die 1254 vom seldschukischen Wesir Sahib Ata Fahreddin Ali für die Lehre der Hadith-Wissenschaften erbaute İnce Minare-Medresse (wörtl. Die Schule mit dem schmalen Minarett). Kelük bin Abdullah war der zu diesem Zweck beauftragte Architekt. Das Eingangstor der Medresse, ein Meisterwerk seldschukischer Steinkunst, ist gekennzeichnet durch die in Stein eingearbeiteten Reliefs. Abgebildet sind verschiedene geometrische Formen, Pflanzen sowie die in typisch seldschukischer Kalligraphie geschriebenen Koransuren Yasin und Al-Fath. Im Innern des Gebäudes befinden sich der Eingangshof, die Terrassen, Unterrichtsräume und die Studentenzimmer. Der aus Ziegel bestehende Sockel des Minaretts ist mit regelmäßigen Steinen eingefasst. Die Halbpyramiden und zwölf Ecken, die türkis gefärbten Korpusecken sowie die zwei Umgänge sind charakteristische Merkmale des Minaretts. Bei einem Blitzeinschlag im Jahre 1901 wurde der Teil oberhalb des ersten Umgangs jedoch zerstört. In der im Jahre 1956 als Museum wiedereröffneten Medresse sind Werke aus den Epochen der Seldschuken, der Beyliks (türkische Fürstentümer) und der Osmanen ausgestellt.</div>]]></description>
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         <description><![CDATA[<div><strong>KARATAY-MEDRESSE</strong></div><div> </div><div>Die Karatay-Medresse, die gleich in der Nähe der İnce Minare-Medresse liegt, wurde 1251 von Emir Celaleddin Karatay erbaut. Dessen Werke verschafften ihm aufgrund ihrer künstlerischen Beschaffenheit, welche mit denen von Sahib Ata Fahreddin Ali vergleichbar ist, den Ruf eines herausragenden Staatsmannes. Der Architekt dieses Bauwerks ist heute nicht bekannt. Bekannt ist jedoch, dass es noch während der Osmanenzeit verwendet und im 19. Jahrhundert verlassen wurde. Die Karatay-Medresse, die eine bedeutende Stellung in der Fliesenkunst der seldschukischen Epoche einnimmt, öffnete 1955 als Museum für Fliesenkunst erneut ihre Pforten für Besucher. Ausgestellt sind dort die aus den Grabungen am Kubadabad-Palast nahe des Beyşehir-Sees stammenden Wandfliesen und Keramik- und Glasteller, Keramik- und Glasteller aus dem Konya der Seldschuken- und Osmanenzeit sowie Lampen und Stuckgegenstände.</div><div> </div>]]></description>
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         <description><![CDATA[<div><strong>SIRÇALI MEDRESSE</strong></div><div> </div><div>Die Sırçalı Medresse, ebenfalls ein Werk aus der Seldschukenzeit in Konya, wurde 1242 von Bedreddin Muslih errichtet. Sie ist eine der zahlreichen Medressen, die mit Keramikfliesen geschmückt sind. Im Jahre 1960 wurde sie als Museum für Grabdenkmäler wiedereröffnet und beinhaltet heute historisch und künstlerisch wertvolle Grabsteine aus den öffentlichen Friedhöfen Konyas. Unterteilt sind die Steine nach Epochen (Seldschuken, Beyliks, Osmanen). Außerdem sind sie, unter Berücksichtigung ihrer Formen, Motive und Schriftarten, chronologisch geordnet.</div>]]></description>
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         <title>Konya Museum</title>
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